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Brandeinsatz in Henzing

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Am 18.02.2026 wurde der Atemschutzsammelplatz der Freiwilligen Feuerwehr Elsbach um 02:12 Uhr zur Unterstützung bei einem Wohnhausbrand der Alarmstufe B3 in Henzing (Gemeinde Sieghartskirchen) angefordert.


Um die Versorgung der eingesetzten Atemschutztrupps der einzelnen Feuerwehren zu gewährleisten wurde ein Sammelplatz mit sicherem Abstand zum Brandobjekt eingerichtet. Funktion unsererseits war die Versorgung und Ausrüstung der Geräte und Atemluftflaschen, sowie die Versorgung der Einsatzkräfte selbst.


Seitens der Freiwilligen Feuerwehr Elsbach wurden zehn Mitglieder und drei Fahrzeuge eingesetzt. Um 5:15 Uhr konnte die Wehr wieder einrücken.


Allgemeine Einsatzinfos

Das Brandobjekt war ein Wohnhaus. Aufgrund der Meldung einer vermissten Person im brennenden Gebäude wurde die Alarmstufe B3 ausgelöst. Bei der Ankunft der ersten Einsatzkräfte war der Brand im Dachstuhl des Hauses bereits weithin sichtbar.

Nach einer ersten Erkundung durch den Atemschutztrupp der Feuerwehr Sieghartskirchen und Rücksprache mit dem Einsatzleiter konnte Entwarnung gegeben werden: Die befürchtete vermisste Person wurde nicht gefunden. Dennoch blieb die Lage kritisch, da der kräftige Wind den Funkenflug begünstigte und die Gefahr bestand, dass die Flammen auf benachbarte Gebäude übergreifen könnten. Umgehend wurden mehrere Löschleitungen aufgebaut, um die umliegenden Häuser zu schützen. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.

Zur Brandbekämpfung im Dachstuhlbereich setzte die Feuerwehr Tulln-Stadt ihre Drehleiter ein. Eine Drohne lieferte den Einsatzkräften zudem wichtige Luftaufnahmen zur besseren Lageeinschätzung. Die Wasserversorgung erfolgte über das Hydrantennetz sowie durch das Ansaugen von Wasser aus einem Brunnen und der Kleinen Tulln.

Um 05:12 Uhr konnte „Brand Aus“ gemeldet werden. Eine Brandwache blieb jedoch bis in die Morgenstunden vor Ort, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.


Insgesamt waren 124 Feuerwehrmitglieder mit 24 Fahrzeugen im Einsatz. Neben den örtlichen Kräften unterstützten auch das Bezirksfeuerwehrkommando, der Einsatzunterstützungsstab, das Rote Kreuz und die Polizei die Einsatzmaßnahmen.

Eingesetzte Feuerwehren: Sieghartskirchen, Dietersdorf, Plankenberg, Rappoltenkirchen, Röhrenbach, Tulln-Stadt, Freundorf, Judenau, Elsbach, Ollern und Klosterneuburg.



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